Königsspringer unterliegen Marburg

Im vorletzten Wettkampf der Saison unterlag die 3. Mannschaft des SC Königsspringer Gladenbach in der Kreisklasse dem Spitzenreiter und wahrscheinlichen Aufsteiger SK Marburg 6 zu Hause deutlich mit 0,5:3,5. Die Hausherren gerieten durch eine Niederlage des wacker kämpfenden jungen Cedric Schirach am 4. Brett frühzeitig in Rückstand.

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Biebertal und Königsspringer trennen sich remis

In der 7. Runde der Kreisklasse war die 3. Mannschaft zu Gast beim 4. Team der Biebertaler Schachfreunde. Nachwuchstalent Cedric Schirach nutzte die taktischen Schwächen seines jungen Gegners Michael Koleber konsequent aus und brachte durch seinen Sieg in einer Kurzpartie die Königsspringer 1:0 in Führung.

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  • 03.12.2017 | 14.00 | 2. Mannschaft
    Spiel gegen Schachfreunde Battenberg 2
    Ort: Schlossgarten
  • 08.12.2017 | 20.00 | Training
    Training - Monatsblitz
    Ort: tba
  • 10.12.2017 | 14.00 | 1. Mannschaft
    Spiel gegen SF Braunfels 2
    Ort: Auswärtsspiel

Über uns

Der Verein verdankt seine Entstehung dem Wiedersehen zweier „alter“ Schachfreunde im Jahre 1990: an der Europaschule Gladenbach trafen sich StR. Joachim Gries aus Rollshausen und Pfr. Olaf Schmidt aus Runzhausen wieder, die schon oft am Brett das Vergnügen miteinander hatten. Sie überlegten, wie sie der hervorragenden Arbeit Joachims in der Schulschacharbeit etwas Dauer verleihen könnten. So wurde die Idee der Vereinsgründung geboren und nach einem Aufruf in der Lokalpresse am 4.1.1991 im „Deutschen Haus“ in Gladenbach in die Tat umgesetzt. Unter der Leitung des damaligen Vorsitzenden des Schachbezirks Lahn/Eder, Herrn Klaus-Peter Szwarc, wurde Olaf Schmidt I. Vorsitzender, was er bis heute geblieben ist, als Schriftführer stellten sich Alfred Stoll und als Kassierer Fritz-Walter Moldenhauer zur Verfügung.

Bei der Gründungsversammlung waren sieben Schachfreunde anwesend, am nächsten Spielabend schon dreizehn.

Eine Satzung wurde verabschiedet, der Verein eingetragen und zügig der Beitritt zum Hessischen Schachverband und zum Bezirk III Lahn-Eder eingeleitet.

Für eine eigene Mannschaft reichte die Personaldecke zunächst noch nicht, so spielte man die ersten beiden Jahre in einer Spielgemeinschaft mit den Schachfreunden aus Bad Endbach, mit welchen uns bis heute eine gute Kameradschaft verbindet. Danach wurden wir auch an dieser Stelle selbständig und erleben seitdem das sportliche Auf und Ab eines Vereins im Kampf um Punkte, zunächst mit einer Mannschaft, seit Ende der 90er Jahre mit zweien, zwischenzeitlich sogar mit dreien, die sich zwischen Kreisklasse und Bezirksoberliga tummeln.

Ein Thema war für uns auch das Spiellokal, wie für viele Schachvereine. Das „Deutsche Haus“, der Tagungsraum der Arbeiterwohlfahrt, das Bürgerhaus in Gladenbach-Bellnhausen waren für uns die Stationen. Seit dem 1. Advent 2004 sind wir zu Gast im ver.di- Bildungszentrum in der Schloßallee 33 in Gladenbach, wo wir herzlich aufgenommen wurden und bis dato viel Offenheit, Unterstützung und Hilfe erfahren haben.

Obwohl wir bis jetzt noch keine überregionalen Lorbeeren einfahren konnten, sind wir Dank der weltweiten Kontakte und großen Fähigkeiten von Joachim Gries immer gut im Organisieren gewesen: eine süddeutsche Meisterschaft, Vierländerkämpfe, Blitzmeisterschaften, Trainigslager des Dt. Schachbundes und als Krönung eine Deutsche Meisterschaft und eine Senioren-Weltmeisterschaft konnten in Gladenbach stattfinden. Wenn es finanziell darstellbar ist, würden wir auch gerne wieder ein Großereignis „an Land ziehen“. Im August 2008 nahmen wir erstmals am bundesweiten „Tag des Schachs“ teil, einer Werbeveranstaltung des Dt. Schachbundes. Uns halfen die Schachfreunde aus Kirchhain-Rauschenberg, Marburg und Stadtallendorf, die Stadt Gladenbahc und der DSB. Das wollen wir fortsetzen.

Seit 2002 richten wir auch jährlich unser eigenes Turnier aus, den „Schloßgarten-Cup“. Er findet mit freundlicher Unterstützung des Hotels „Schloßgarten“ jedes Jahr als Schnellschachturnier ebendort am 3.10. statt, erfreut sich beständiger Beliebtheit in der Region und versammelt meist zwischen 40 und 50 Schachfreunde am Brett, wie man der Bildergalerie entnehmen kann.

Ein bleibendes Thema ist für uns auch die Personalknappheit: ein Schachclub im ländlichen Raum abseits der Ballungsgebiete hat´s schwer. Obwohl die Spielerpaßnummern sich nun schon der 70 nähern, haben wir nur etwa 30 aktuelle Mitglieder. Die anderen hat es in die weite Welt zerstreut. Deswegen lassen wir uns aber nicht entmutigen und frönen nach wie vor dem schönsten, anspruchsvollsten und faszinierendsten aller Spiele, die der menschliche Geist ersonnen hat.

Wir sind ein offener, schöner Verein, wo niemand Schwellenängste zu haben braucht, auch nicht als Anfänger und wir freuen uns über alle, die kommen, um dieses wunderbare Hobby zu betreiben.