Königsspringer unterliegen Marburg

Im vorletzten Wettkampf der Saison unterlag die 3. Mannschaft des SC Königsspringer Gladenbach in der Kreisklasse dem Spitzenreiter und wahrscheinlichen Aufsteiger SK Marburg 6 zu Hause deutlich mit 0,5:3,5. Die Hausherren gerieten durch eine Niederlage des wacker kämpfenden jungen Cedric Schirach am 4. Brett frühzeitig in Rückstand.

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Biebertal und Königsspringer trennen sich remis

In der 7. Runde der Kreisklasse war die 3. Mannschaft zu Gast beim 4. Team der Biebertaler Schachfreunde. Nachwuchstalent Cedric Schirach nutzte die taktischen Schwächen seines jungen Gegners Michael Koleber konsequent aus und brachte durch seinen Sieg in einer Kurzpartie die Königsspringer 1:0 in Führung.

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  • 03.12.2017 | 14.00 | 2. Mannschaft
    Spiel gegen Schachfreunde Battenberg 2
    Ort: Schlossgarten
  • 08.12.2017 | 20.00 | Training
    Training - Monatsblitz
    Ort: tba
  • 10.12.2017 | 14.00 | 1. Mannschaft
    Spiel gegen SF Braunfels 2
    Ort: Auswärtsspiel

Königsspringer sichern Punkt gegen Marburg

1. Mannschaft | 05.02.2014

Am letzten Sonntag luden die zwei ersten Mannschaften aus Gladenbach die gegnerischen Mannschaften aus Marburg zu den Mannschaftskämpfen in der Bezirksoberliga und in der Kreisliga ein.

Für die Bezirksoberliga-Mannschaft war zumindest ein Unentschieden nach der deutlichen 1:7-Niederlage zuletzt gegen die Schachjugend Herborn von großer Wichtigkeit.

Die erste Entscheidung fiel am fünften Brett: Jens Koch spielte mit den weißen Steinen gegen Gerd Scholz. Im Morra-Gambit, einer besonders gefährlichen Variante der Sizilianischen Verteidigung, kannte sich der Gladenbacher deutlich besser aus und überspielte seinen Gegner mit einigen taktischen Fallen, sodass dieser bereits nach 23 Zügen die Waffen strecken musste. Damit zeigte Koch auch in dieser Runde seine blendende Form und ist derzeit Topscorer der Gladenbacher Königsspringer mit 5 Punkten aus 6 Runden.

Den Ausgleich für die Marburger besorgte Matthias Vedder, der den richtigen Plan verfolgte und die Ungenauigkeiten von Daniel Schwichtenberg eiskalt ausnutzte. Der Gladenbacher übersah kurz vor Schluss die Möglichkeit den Gegner in ein Remis zu zwingen und musste daher in einem aussichtslosen Endspiel aufgeben.

Der Favorit aus Marburg trat ersatzgeschwächt an, so trat am Spitzenbrett Mark Saßmannshausen gegen den normalerweise an Brett 3 gesetzten Marburger Heiko Seibert an. In einer sehenswerten Partie sah es zunächst nach einem Sieg des Marburgers aus. Doch dann beging dieser ein paar positionelle Fehler, die Saßmannshausen gekonnt ausnutzte. Als Seibert aufgab hatte der Gladenbacher Spitzenspieler zwar nur einen Bauern mehr aber positionell war die Stellung klar gewonnen.

Den erneuten Ausgleich für die Marburger sicherte Bernhard Roling. Wolfram Hertel musste sich an Brett zwei gegen den Marburger geschlagen geben, nachdem das Matt unausweichbar war. Auch in dieser Partie sah es zunächst nicht nach einem Sieg für Schwarz aus. In einer ausgeglichenen Partie sorgte ein einziger Fehler für eine Verschlechterung der weißen Festung, wodurch Hertel dem Druck, den Roling ausübte, nicht mehr standhalten konnte.

Die übrigen Partien zwischen Joachim Gries und Udo Schneider, Olaf Schmidt und Kolja Lotz, Frank Bauch und Heinrich Groß sowie Torben Klemp und Alexander Roling endeten in recht ausgeglichenen Partien remis und besiegelten damit das Unentschieden zwischen beiden Mannschaften. Die Gladenbacher sind mit dem Unentschieden zufrieden, da dieser Punkt eine große Hilfe im Kampf um den Klassenerhalt ist.

Im Spiel der zweiten Mannschaft der Gladenbacher gegen Marburg 5 gab es eine kleine Sensation. Die Königsspringer, die das Hinspiel in der Kreisliga deutlich mit 0,5:3,5 verloren hatten, revanchierten sich im Rückspiel mit einem 2,5:1,5 und schafften damit die Überraschung gegen den Favoriten.

Mannschaftsführer Hans-Joachim Herrmann setzte sich am Spitzenbrett gegen Pavo Brajkovic durch, Klaus Schmidt konnte am zweiten Brett ein remis gegen Ernst Kröger erreichen. Die Niederlage von Felix Leidinger am dritten Brett gegen Wolfgang Steinberg machte dessen Bruder Lukas durch einen Sieg gegen Jakob Wolf wett.

Durch gute Trainingsleistungen konnten sich die durch Senioren und Jugendliche gemischte Mannschaft verstärken und dürfen verdientermaßen auf den Klassenerhalt hoffen.